Dabei! Gewesen.


Sonntag, 12 Uhr: Der 99. Katholikentag in Regensburg ist Geschichte, nun ist es Zeit für eine Bilanz. Geschäftsführer Martin Stauch ist zufrieden mit den Zahlen: Rund 33.000 Dauer-  und 20.000 Tagesteilnehmer seien da gewesen. Gerade angesichts der beiden Regentage ist er damit sehr zufrieden. „Ich bin erleichtert und froh , dass alles so rund  gelaufen ist“, sagt er. 

Für Irmgard Zimmer, Fahnenträgerin aus dem Bistum Regensburg, war der Gottesdienst jedenfalls ein gelungener Abschluss: „Es war ein unglaubliches Erlebnis, herrlich“sagt sie. Weitere Reaktionen gibts hier.

Wir, Sarah und Gabriele, haben noch eine Rechnung offen: Wer hat den Selfie-Battle gewonnen? Sarah war  hinter den Kulissen auf der Jagd nach Selfies mit Organisatoren, Helfern und Feuerwehrleuten. Gabriele hat sich zusammen mit Pilgern aus den Bistümern, Ordensleuten und Priestern abgelichtet. Doch wer hat mehr Schnappschüsse machen können? Wir zählen durch. And the Winner is: Gabriele! Sie führt knapp mit 10:9 Selfies. Freude!!    

Und hier kommt unsere Bilanz: Vor und hinter den Kulissen war es ein schönes Erlebnis – auch wenn wir sehr froh waren, als am Samstag endlich die Sonne herauskam. Wir haben zwei stimmungsvolle Gottesdienste erlebt, Gabriele hat vor den Kulissen spannende Diskussionen verfolgt, die Katholikentagsmeile erobert und bei der ersten Bus-Andacht ihres Lebens mitgemacht. Sarah hat spannende Einblicke gewonnen, wie die Organisation eines Katholikentags und einzelner Veranstaltungen funktioniert. Was sich hinter den Stellwänden der Stände verbirgt und das man ein 3,30m großes Holzkreuz via Facebook organisieren lässt, sind sicherlich Informationen, die sie nie wieder vergisst. Schön wars! Und jetzt gehts heim! 
Oh nein! Stau auf der A3 …

Gesucht, gefunden – meistens jedenfalls

Denise und Michael sind mit der Videokamera unterwegs. Ihr Auftrag: Ihr Auftrag – sie sammeln über Facebook und Twitter Themen und drehen dazu Videos – immer mit einer besonderen Perspektive.

Der #KT14 ist als Marathon gestartet, für das Team #Perspektive fühlte sich jedoch an, wie ein Sprint. Grund dafür waren die vielen spannenden Aufgaben, die von Euch über Twitter oder Facebook eintrudelten: Sie hielten den Puls der beiden katholisch.de-Reporter Denise Küchenmeister und Michael Richmann ganz schön auf Trab.

Doch am Tag des Sonntag gibt es nur eine Aufgabe: den Abschluss-Gottesdienst.

So Facettenreich der Katholikentag war, so schwer war es, sich immer für ein Thema zu entscheiden. Ein großgeschriebenes SORRY! an alle, deren Perspektive wir nicht eingenommen haben.
Die Schnitzel des @ifpmuenchen hätten wir zu gerne gejagt.

Und der neue Freiburger Erzbischof Stephan Burger – wir gratulieren ihm von Herzen! – hat uns einen Strich durch unsere Rechnung mit dem BDKJ gemacht.

Die Verbände-Challenge

Immerhin vier Verbände haben wir auf dem kurzen Dienstweg ansprechen können.

Das Team #Perspektive verabschiedet sich damit vom #KT14.

Und wie war’s so?

Amen! Wir gehen mit Gott.

Sonntag, 10 Uhr: Jetzt neigt sich der Katholikentag endgültig seinem Ende zu – der Abschlussgottesdienst steht an. Wir, Gabriele und Sarah, machen uns zusammen auf zum Stadion an der Universität.

Wo am Donnerstag noch ein Meer von Regenschirmen dem Regen trotzte, füllt jetzt ein nicht weniger buntes Meer von Gläubigen den Platz, blau gesprenkelt von Katholikentagsschals, umrandet von den vielen Fahnenträgern.

Sie alle feiern gemeinsam ihren Glauben, wir reihen uns ein und treffen Gabriel (ein Jahr) und Lenia (vier Jahre), die mit ihren Eltern aus Darmstadt zum Katholikentag gekommen sind, entspannt auf einer Decke sitzen und den Abschluss des Laientreffens sichtlich genießen.


In seiner Predigt dankt Kardinal Reinhard Marx allen Besuchern und Helfern und freut sich über das gelungene Treffen.

Er sagt, vom Katholikentag solle ein dreifacher Brückenschlag ausgehen: Da sei zunächst die Brücke zu Gott. Aber es gebe auch eine Verbindung in die menschliche Gemeinschaft hinein: „Wir sollen nicht zerstritten sein“, sagt Marx und nennt als Beispiel die Ökumene. Und als dritte Brücke sieht der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz die Verbindung zu den Armen, die Papst Franziskus angemahnt hatte.
Zum Schluss legt Marx ein persönliches Glaubensbekenntnis ab: „Ich bin Christ und ich bin es gerne“, sagt er und erntet Applaus.

Wir Reporterinnen genießen die gemeinschaftsstiftende und friedliche Stimmung und das trockene Wetter an diesem Morgen, freuen uns über das bunte Treiben: Da sind kleine Kinder, alte Menschen, Behinderte, Messdiener, Priester, Ordensleute, Menschen in Ledertracht und Polizeiuniform – alle geeint in ihrem Glauben.



Wie schon beim Eröffnungsgottesdienst trägt auch die Musik dazu bei, dass wir uns angesprochen fühlen – und so singen wir zum Schluss das „Großer Gott, wir loben Dich“ aus voller Kehle mit.

Zu Schluss gibt es noch einen Ausblick auf den 100. Katholikentag in zwei Jahren in Leipzig: 100 Schüler aus der Gegend rufen: „Herzlich willkommen, wir warten auf Sie“. Wir schauen uns an: Wir wären gerne dabei!
Zum Segen gibt es Applaus und noch ein letztes Mal den Katholikentagssong „Mit Christus Brücken bauen“, Luftballons steigen in den Himmel auf.

Die Bischöfe ziehen aus und wir sagen: Wir sagen Tschüss, Regensburg!

„Tschüss, Regensburg“ heißt aber auch: „Hallo Leipzig!“ – Bischof Koch lädt am Ende noch zum 100. Katholikentag 2016 in Leipzig ein. Wir wollen dort wieder dabei sein – und Sie?

To do: Done!

Freitag, 31. Mai: 20 Uhr: Yees – meine persönliche To-Do-Liste für den Katholikentag ist abgehakt! Das war echt auf den letzten Drücker. Auf der Liste standen fünf Rituale, die für mich einfach zum Katholikentag in Regensburg gehören:

Am schnellsten erledigt war das Singen des Katholikentagssongs „Mit Christus Brücken bauen“ – denn das Lied hat mich in den vergangenen Tagen quasi verfolgt. Bei meiner Bus-Andacht habe ich kräftig mitgesungen

Danach war ich ziemlich optimistisch, dass es so unkompliziert weitergeht – und hab mir erst mal keine weiteren Gedanken gemacht.

Aber dann: Wo bekomme ich nur den Katholikentagsteller her? Sechs Euro soll der kosten, ein Hauptgericht inklusive Getränk. Das klingt doch super! Aber nachdem mich mehrere Kneipen in der Innenstadt abgewiesen haben und der Magen knurrt, verlässt mich der Mut: Die Rettung ist „Bauers Weinstadl“ auf der Katholikentagsmeile: Hier bekomme ich Nudeln mit Soße und Hähnchenfleisch – ist kein Fünf-Sterne-Menü, aber schmeckt und macht satt!

Nächste Aufgabe: Über sieben Brücken gehen – meine persönliche Umsetzung des Katholikentagsmottos „Mit Christus Brücken bauen“:-) – zugegeben, nicht sonderlich schwer angesichts der vielen Verbindungen, die es zu den Flußinseln in der Donau gibt. Ich hab es locker geschafft, hier der Beweis:

Fast die Füße wundgelaufen habe ich mir auf der Suche nach einem Katholikentagshocker: Kein Stand auf der Katholikentagsmeile, den ich besucht habe, hatte die Papphocker aufgestellt, an der Uni habe ich vergeblich danach gesucht und auch bei den Podiumsdiskussionen, die ich in den vergangenen Tagen besucht habe, habe ich keine gesichtet. Ich brauche Hilfe!

Fündig werde ich schließlich durch Zufall, als ich einen Blick durch die offene Tür in das Büro von einigen Helfern werfe: Da steht eine ganze Reihe der Papphocker – ein neuer Haken auf der To-Do-Liste.

Bleibt der letzte Punkt – die Accessoires. Dahinter habe ich zwar einen Haken gemacht, aber ich gebe zu: So ganz zufrieden bin ich nicht. Denn ich habe das wichtigste Erkennungszeichen – den Katholikentagsschal NICHT ergattert. Aber für Shoppingtouren blieb einfach keine Zeit! Hier mein etwas mageres Ergebnis:

So, jetzt bin ich aber auch erledigt. Gleich gibts noch ein Bierchen – Prost!

Nachtrag: In letzter Sekunde doch noch alles geschafft: Beim Bierchen bekomme ich Felix‘ Schal. Jetzt kommt der richtige Haken an die Liste.

Ein Phänomen. Bei Bischof Osters Podium

Unsere Reporterin Gabriele ist als Teilnehmerin beim Katholikentag in Regensburg dabei. Sie berichtet von Veranstaltungen, Warteschlangen, Begegnungen mit anderen Besuchern. Mit ihr können Sie beim Katholikentag dabei sein.

Diese Mann ist ein Phänomen. Wohl für keinen anderen deutschen Bischof interessieren sich Gläubige und Medien zur Zeit so sehr wie für den neuen Passauer Bischof Stefan Oster. Beim Podium mit dem 48-Jährigen zum Thema „Junger Bischof, junge Kirche“, war das Interesse riesig, die Atmosphäre locker und gelöst.

Das Thema schien im Hintergrund zu stehen, eher ging es darum, dass die Menschen diesen Mann kennenlernen wollten. Schon nach wenigen Augenblicken war klar: Sachverhalte knackig auf den Punkt bringen, das kann der gelernte Journalist.

Und doch versichert er: „Ich habe kein mediales Programm, keine Inszenierung“. Viele Themen wurden gestreift. Da war natürlich die Frage, wie Kirche junge Leute für sich gewinnen kann. Dazu Oster: „Ich kann das eigentlich nicht mehr hören, lebt authentisch nach dem Evangelium, dann kommen die Jugendlichen von ganz allein“. Das Publikum klatscht begeistert. Sei es Mutter Teresa

oder der Zölibat -worüber auch immer der Salesianer spricht, nimmt er den Saal für sich ein. Wie gebannt hören die Menschen zu, als er von seiner langjährigen Beziehung erzählt

und von seinem Berufungserlebnis: „Ich war auf der Suche nach der Wahrheit in meinem Leben, habe in der Philosophie nach ihr geforscht“, erzählt er und ergänzt – mit stockender Stimme – er habe sie in Gott gefunden, „in dem Mann, den ich in meinem Kinderglauben kennengelernt habe“. Auch die Frage, wie Oster sein neues Amt als Passauer Bischof und seinen Lebensstil gestalten will, beantwortet er ausführlich.

Unter den Besuchern ist auch Claudia Nothelle, die Programmdirektorin des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Ihr Fazit: Da bringt jemand die Glaubwürdigkeit mit:

Backstage bei Talk und Musik

Sarah ist unsere Reporterin hinter den Kulissen beim Katholikentag. Sie geht dahin, wo Besucher sonst nicht hinkommen: Backstagebereiche, Küchen und Einsatzzentralen. Mir ihr können Sie erkunden, wie der Katholikentag funktioniert.

Freitag, 31.05. 12:30 Nachdem ich mich bei den Ständen der Hilfswerke mit Nahrung versorgt hatte, habe ich mich Richtung „Alte Mälzerei“ treiben lassen. Mehrfach bin ich in den vergangenen Tagen schon dran vorbei gekommen. Wieder steht eine Schlange vor der Tür.

Um 12:30 soll hier die „Oh mein Gott Show“ beginnen. Ich bin neugierig und frage mich, wie so eine Show eigentlich durchgeführt wird? Wer ist beteiligt?
Vorbei an den Einlasskontrolleurinnen (Dank Presseausweis kam ich vor der Schlange rein!) treffen ich auf Hallenleiter Volker Haug. Er ist leicht besorgt, denn schon jetzt sind sie mit den Programmpunkten zeitlich schwer im Verzug.

Die Band und die Moderatoren sind noch beim Soundcheck, daher nutze ich die freie Zeit und gehe zu Mehmet Tasci an die Theke. Er versorgt die Gäste in der Alten Mälzerei mit Getränken.

Nein! Das Bier, welches er auf dem Bild zapft war nicht für mich! Nur für die Kamera! Ich habe mich mit einer Cola und einem Wasser begnügt, bin ja schließlich im Dienst!

Als das Programm auf der Bühne beginnt stelle ich mich zu Thorsten Wiesenberg. Er ist der Meister am Mischpult und steuert den Ton der Band und der Moderatoren. (Nicht ganz einfach, denn einer der Gesprächsgäste schafft es einfach nicht sein Mikro richtig zu halten!)

Thorsten mischt also den Ton ab, Mehmet zapft das Bier und Volker behält die Kontrolle. Viel mehr Personal konnte ich nicht entdecken. Abgesehen natürlich von den Protagonisten der Show: die Moderatoren von Fisherman.FM Tobi Thayer und Martin Iten.
Sie habe ich nach der Show Backstage zum Interview getroffen. Zwei sehr lustige Typen sind das. Und perfekte Werbeträger für katholisch.de, oder? 🙂 (Wieso? Erfahrt ihr nur, wenn ihr bis zum Schluss schaut!) /sas

Die wahren Experten

Der Auftrag des Herrn ist erledigt. Neuer Tag, neue #Perspektive – Euer Auftrag: Wie barrierefrei ist der #kt14?

Lange Tage und kurze Nächte zollen allerdings ihren Tribut und wir gehen etwas auf dem Zahnfleisch. Doch für Michael und Denise gibt es keine Ausreden – aber Doping:

Gestärkt und aufgehübscht auf den machen wir uns Weg.

Das Team Perspektive macht den Selbst-Test!

Doch wer kann schon beurteilen, wie barrierefrei der #KT14 wirklich ist. Die wahren Experten findet man halt nicht im Telefonbuch. Zum Glück gibt es Barbara Schnyder, 31, Assistenzärztin und seit zwei Jahren im Rollstuhl – eine beeindruckende Frau.

Was sie uns so erzählt hat, erfahrt ihr später. Aber ein Blick über die Schulter ist schon einmal drin!

Nachtrag: Uff. Fertig geschnitten: Da ist das Video.

Auf der Meile

Samstag, 31.05., 11 Uhr:

Sonne in Regensburg, genau das richtige Wetter, um die Katholikentagsmeile unsicher zu machen. Na kommt schon, ich nehme euch mit!

Bei Orden, Verbänden, katholischen Initiativen, Medien und Bistümern ist schon viel los. Aber wir Katholiken sind ja auch Frühaufsteher.

Am Stand der Kinderdörfer in katholischer Trägerschaft ist Mitmachen angesagt: Bei einem Geduldsspiel muss man einen kleinen Ball mit zwei Seilen an balancieren auf einem Brett mit lauter Löchern balancieren. Gar nicht so einfach! Zum Glück haben wir da nur ein Foto geschossen. Im Video sehe das sicher peinlich aus…

Weiter gehts: Zwischen den Ständen von Youcat und ZdK steht Markus, der gerade über die Meile schlendert. „Hier zeigt sich die Vielfalt unseres Glaubens“, sagt er und erklärt auch, warum ihn die Meile ein wenig an die bunten Regenschirmmeere zu Beginn des Katholikentags erinnert. Ach, aber hört einfach selbst:

Mich trägt es weiter zu den Bistümern, wo ich am Limburger Stand einen Bauzaun entdecke. Ist das etwa DER Bauzaun, der einst die Titelbilder der Gazetten schmückte, weil er den Blick auf das Diözesane Zentrum verhindern sollte? Ich bin ganz aufgeregt und spreche mit Standbetreuer Günter Adam. Der erklärt mir aber, dass der Zaun nichts mit dem ehemaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zu tun, sondern eine andere Bewandnis hat.

Eine sehr schöne Idee auch, die sie hier am Stand des Erzbistums Köln haben: In Anlehnung an eine große Eisenbahnbrücke in Köln, an die Liebespaare Schlösser mit ihren Namen hängen, wurde eine Brücke aufgebaut, an die man Papierschlössern mit Wünschen hängen kann.

Natürlich mache ich mit – hoffentlich geht alles in Erfüllung.

So, das wäre erledigt. Aber so ganz zufrieden bin ich noch nicht. Ich frage am besten noch einmal beim Standbetreuer nach, ob das auch funktioniert!

Puh, das war aber schon ein anstrengendes Programm. Jetzt erhole ich mich erstmal bei Nudeln mit Gulasch. Oder wie der Regensburger sagt: einem „Katholikentagsteller“.

Später berichte ich auch dann weiter von meinen Erlebnisse vor den Kulissen. Bis dahin! /gho

Tour de Regensburg

Samstag, 31.05. 10:10 Uhr

So macht der Katholikentag Spaß! Bei strahlendem Sonnenschein bin ich in den Tag gestartet. Mit dem Rad habe ich mich vom Hotel auf den Weg gemacht: über die Donau, quer durch die Stadt bis zum Unigelände.

Leicht erschöpft vom Erklimmen des Berges (Die Tour de France ist ein Witz dagegen!) war ich erfreut über die gute Beschilderung zur OTH, der Ostbayerischen Technischen Hochschule. Denn ab und zu sucht man sich hier in Regensburg auch mal nen Wolf…

Nach guten 30 Minuten Fahrt – und ohne Doping! – kam ich an meinem Ziel an: dem Zentrum für Frauen und Männer. Hier gab es im Vorfeld große Probleme, von denen jetzt zum Glück kein Besucher mehr etwas merkt.

Aber erstmal rein in die gute Stube. Die Probleme haben jedenfalls mit dem Meditationsraum zutun. Der war eigentlich ganz anders geplant, als er hier jetzt aussieht.

Facebook war dann zum Glück die Rettung. Hier startete Gabriele Zinkl, Programmleiterin des Zentrums Frauen und Männer, kurzerhand einen Hilferuf. Ihr denkt, dass keiner geantwortet hat? Schließlich hat ja jeder sein eigenes Kreuz zu tragen? 😉 Falsch! Sie bekam unzählige Antworten.

Ihr Retter in der Not: Pater Fabian aus der Benediktinerabtei Rohr (40km südlich von Regensburg). Er las den Hilferuf seiner ehemaligen Studienkollegin und zögerte keine Sekunde, das Holzkreuz seines Ordens anzubieten. Wenn es aus Gold gewesen wäre, hätte er vielleicht Ärger mit seinen Brüdern bekommen…

Die sozialen Netze machens also möglich! Nicht nur, dass die Firmlinge und Kolpingjugend aus Rohr nun besonders Stolz auf ihr Kreuz sein können. Letztlich wurde auf diese Weise eine Menge Geld gespart. Glück im Unglück würde ich sagen!

Ich schaue nun bei den Hilfswerken vorbei und anschließend werde ich mal einen Blick in die „Oh mein Gott-Show“ werfen. Immer auf der Suche nach einer exklusiven Backstage-Story für euch. /sas

Im Auftrag des Herrn

Denise und Michael sind mit der Videokamera unterwegs. Ihr Auftrag: Ihr Auftrag – sie sammeln über Facebook und Twitter Themen und drehen dazu Videos – immer mit einer besonderen Perspektive.

Das Speeddating hatte dem Team #Perspektive ganz schön die Sinne vernebelt. Die Partner für’s Leben haben @Denise2302 und @MichaelRichmann zwar nicht gefunden – aber einige nette Menschen getroffen. Heute also die Aufgabe des BDKJ: endlich Kontakt zu den 16 Unter-Verbänden aufnehmen; schließlich gilt es, eine Wette zu gewinnen.

Aber erst raschelte es im Blätterwald. Und dann meldete sich auch noch die Stimme des Herrn. Nein, nicht DES Herrn. Sonders dieses Herrn:

Und dem konnten wir natürlich nicht widersprechen. Also ab zum Stand des Freiburger Erzbistums. Du da war schon jede Menge los.

Denn dort sollte wenig später die Katze aus dem Sack bzw. der Bischof aus dem Nähkästchen gelassen werden: Stephan Burger wird der neue Chef des Freiburger Erzbistums.

Der neue Boss wurde in Freiburg vorgestellt; unsere Mission: herausfinden, wer der Neue ist und wie er ankommt: